Montag, 29. Mai 2017

Moaning



Im Heini


Das ist in Luzern klar …
... "`s Heini" ist eine Kaffeehauskette in der Zentralschweiz.

Ich sitze also da, nach meinem Termin im Reisebüro mit meinem Milchkafi.

... nebendran offenbar Mutter und Tocher
... die Tochter lamentiert laut über den Ex
... zu wenig kommunikativ sei er gewesen
... und keinen Ehrgeiz habe er gehabt
... und das Eine … na, ja … so, so - eben.

Mama reagiert mit einem offensichtlich gespieltem Verständnis
die Offenheit übers Sexuelle ist ihr wohl peinlich
auch, dass das Töchterchen so laut redet.
"ja, ja" … sagt Mama hastig.

"… und der Neue!!" schwärmt das Töchterlein...
... er sei jetzt schon „am cho“ 
… nein ... nicht etwa im Orgasmus begriffen, der Ergötzte ist auf der Karriereleiter unterwegs.(Anm. d. Autors)
... und das Eine … oGott … „weisch „… sie wirft den Kopf samt Haaren zurück.
Mama: „ja, ja!“

Das Töchterchen schwadroniert lauthals weiter:
Er … also ER 
(der Schwertträger, der Göttinnenbegatter, der Audifahrer …)
unterstütze sie auch bei ihren Projekten.
„… un weisch … mine Projekte“
(Übersetzung: … und weisst Du, meine Projekte)
"… ich mach jetzt einen Film über die, die nicht akzeptiert werden in der Gesellschaft
… der Eine hat nur `n halben Arm
… die Andere hat Multiple Sklerose
… oder der Kleinwüchsige"

Schau an, Töchterlein ist engagiert ...
… etwa so engagiert wie ein chinesischer Tourist mit iPhone-Kamera für die Artenvielfalt im Yellowstone National Park.

Sie hat meinen Blick gesehen. 
… ich vermute er verheisst nix Gutes.
Sie guckt zurück, mit verkniffene Augen ...
um ihren Mund herum sehe ich eine Aura von sowas wie grobem Meersalz.

Ich grinse sie frech an ...
... sie kann`s nicht.

Catching

ICH BIN WOHL KRANK !?

Symptome:
Immer öfter mache ich die Zimmertüre zu, den Fernseher oder/und das Laptop aus. Die Balkontüre zum Garten hin steht dann weit offen, ich, auf dem Sofa, schaue mit verklärtem Blick in die Ferne.

Immer öfter stehe vor meiner Bürozimmerwand, male wilde Zeichen und Symbole, Daten und Pfeile daran, mit Bleistift und Buntstiften und Kreide, radiere, kratze wieder weg, zeichne neu, radiere wieder ... stundenlang, wie in Trance.

Immer öfter, laufe ich durch den Wald, rede mit mir selber ... laut, manchmal lamentierend, zunehmend manisch, wild gestikulierend, unterbrochen von hysterischem Lachen oder hemmungslosem Schluchzen. 

Immer öfter lehne ich mich an meinen Lieblingsbaum, erörtere mit ihm das Spannungsfeld zwischen Sehnsüchten und Sachzwängen. (nebenbei bemerkt, sind unsere Ansichten weniger different als ich zuerst vermutet habe)

Immer wieder schlafe ich schlecht, träume viel und wüst, erwache sehr früh, heute bin ich seit 4:00h wach, sitze grübelnd über dem Kafi bis er kalt ist,  den Kopf auf die Hände gestützt. 

Hab mich wohl doch infiziert, obwohl ich mir immer die Hände wasche, wenn ich einen Atlas angefasst habe und lutsche bewusst nicht an Landkarten, Navigationsbestecken  oder Globen rum.

Plerumque Julesvernii ... der Gewöhnliche Reisevirus


Diagnose:
Reisekrankheit mit Fieber !!!


Therapie:
HEUTE: Besuch im Reisebüro



Vermutlich hab ich mir hier angesteckt! ... MEINE PLANUNGSECKE






Luzern, 29. Mai 2017






Montag, 22. Mai 2017

Nursing

The end of the parents' house 

Morgen fahre ich meine Mutter zum ersten Mal im Altenheim besuchen:

She goes to the nursing home
`m sitting here
between the end of work
and to start to go home
to go to a strange home
the left hand with a glas of whisky
the right one on the keyboard
thinking … dreaming



Luzern, 19. Mai 2017

Dienstag, 9. Mai 2017

GETTING



Wer weiss, was die Leute so bewegt, zu ihren Entscheidungen!
Mir kann es nur recht sein und letztlich ist es mir auch wurscht.

JEDENFALLS 
man hat mir meinen unbezahlten Urlaub genehmigt.
Vier Monate für mein Lieblingskind 
UP `N` DOWN `N`AROUND


Jetzt darf ich und jetzt muss ich anfangen konkret zu planen.
Die Zeit des freien Assoziierens über meine Reiseroute 
muss sich in den kommenden Monaten in eine Phase der Entscheidungen wandeln. 
Im Sommer möchte ich alle Fixpunkte gesetzt haben um im Herbst dann die Tickets zu kaufen, 
die SERVAS - Hosts anzumorsen und mich bei den Freunden anzumelden.

ALSO ES GEHT LOS
ROCK `N` ROLL

Luzern, Dienstag 9. Mai 2017

Samstag, 6. Mai 2017

LONGING

Noch genau ein Jahr!
Die Vorbereitungen laufen langsam an.

 kraft = zeit x weg


Luzern, Samstag 5. Mai 2017

Donnerstag, 13. April 2017

CLAMORING



Ich will das gar nicht so sehr in den Vordergrund drängen, meine Art Geschichten zu schreiben. 
Ich schreibe einfach, so wie andere vielleicht ihren Rasen mähen.
Nun kann man den Rasen auf die eine oder andere Art und Weise mähen.
So muss ich eben auch sagen, dass in einem Teil der Artikel in diesem Blog sich Realität und Imagination mischen.
Das genau Mischungsverhältnis muss jedoch, vielleicht nachvollziehbarer Weise, das  Werksgeheimnis dieses Schreiberlings bleiben.

So kann der aufgeweckte Leser sich auf die Suche machen nach dem wahren Kern der Erzählung, was ich persönlich als die zweitschlauste Intention erachte, oder … und das scheint mir, je nach Tages-  bzw. Charakterdisposition … das Verbindlichere zwischen uns, er versucht seinen Sinnen zu folgen und zu erschnüffeln, was diese Mischung für ein Aroma für ihn bereit hält.

Die folgende Geschichte hat nun weniger vom süsslich-ätherischen Duft der Einbildung und dafür mehr den scharf-bitteren Geschmack des Tatsächlichen.

Ohne all zu weit ausholen zu wollen, scheint es mir jedoch wichtig, nur um das volle Bouquet auf der Palette zu haben, hier kurz anzudeuten was davor geschah.

Ich solle etwas abnehmen hatte mir mein Doc gesagt, wegen der Blutfettwerte und den Gefässen und wegen des Altwerdens. Nicht, das ich je täte, was mir jemand sagt, wenn ich es nicht als sinnvoll erachte, es sei denn ich muss davon meinen Lebensunterhalt bestreiten, habe ich diesmal doch genickt und „ja“ gesagt und mich dran gemacht, dem zu folgen.

So versuche ich mich regelmässig zu bewegen. Da ich jedoch jede Form von Sport als höchst albern empfinde, besonders die Radfahrer kommen mir immer vor, wie diese Spielzeug-Stoffaffen auf kleinen Drahteseln, die batteriebetrieben hastig strampeln ohne je wohin zu kommen ... von diesen Joggern will ich gar nicht erst reden.

So bleibt nicht viel ausser Laufen … und ich meine nicht rennen … denn ich habs ja nicht eilig, ich meine Gehen.
Das klappt nicht jeden Tag, wegen des Jobs und manchmal klappt es auch nicht, weil ich den Arsch nicht vom Sofa bringe. 
Aber da ich mich nach dem Gehen besser fühle, irgendwie stolz und weniger angetrieben bin als sonst, hat mein Reptilienhirn inzwischen auf das Belohnungssystem umgeschaltet und ich geniesse die regelmässigen Ausflüge.

So kam ich also letzte Woche von einem meiner Gänge aus dem Stadtwald zurück ...

Müde und zufrieden und etwas ausser Puste stehe ich vor der Haustüre.
Ich hatte zudem Hunger und meine Lust wäre eine Portion Reis gewesen. Allerdings versuche ich dem Übergewicht nicht nur durch Bewegung sondern auch durch den Verzicht auf Kohlehydrate zu entkommen. Also Pustekuchen mit Reis!

… ich komme also aus dem Stadtwald zurück, heftig schnaufend und höre schon draussen, vor dem Haus, lautes Gerede. 
Im Eingangsbereich, vor der Etagentüre der uralten malaiische Frau im Erdgeschoss, brüllen sich grad Ebendiese und ihr temperamentvolle spanische Nachbarin an.
Die Spanierin kann, ausser Spanisch, so einigermassen deutsch, die alte Malaiin kann jedoch nur malaiisch.

Die beiden, als sie mich sehen, zerren mich mit vereinter Kraft in die Wohnung der Alten und schwatzen in all ihnen zur Verfügung stehenden Sprachen auf mich ein und zeigen und deuten und halten mir ein Packet Reis vor die Nase.

Nach und nach verstehe ich, dass es drum geht eine Portion Reis zu kochen, aber der Herd nicht mehr am Stromnetz hängt, weil die alte Dame mehrfach vergessen hat, die Kochplatten wieder abzustellen und die Gefahr besteht, dass sie uns das Haus abfackelt.
Offenbar glauben die beiden, ich könnte und würde den Herd wieder anschliessen, damit die Alte sich Reis kochen kann.

Natürlich werde ich das nicht tun, ebenso natürlich ist jedoch, dass das den Frauen mit Bordmitteln nicht klar zu machen ist.
Ich verabschiede mich also, gehe in meine Wohnung, setze Reis im Reiskocher auf, übersetze folgenden Satz mit dem Translator auf Malaiisch und Spanisch.
 „Ich werde Ihren Herd nicht anschliessen. Ich koche Ihnen eine Portion Reis“ 

Dann mit den ausgedruckten Texten wieder ab ins Erdgeschoss.
Die Alte zetert noch immer mit der Spanierin, die zetert auch noch immer. 
Ich drücke Ihnen je einen Zettel in die Hand. Beide lesen und gucken mich fragend an, einen Moment ist mal Ruhe, dann geht das Gekeife wieder los.

O.K. … ich nehme Ihnen die Zettel wieder weg und tausche sie aus. 
SORRY! ... mein Fehler!!
Beide lesen wieder und gucken wieder fragend.

Ich mache die internationale Gebärde für „Essen“ und warte auf sowas wie das internationale Zeichen für „Danke“ oder ein Lächeln oder sonstwas Positives.

Stattdessen schreien nun beide mich an, als habe ich Ihnen unsittliche Anträge gemacht oder sei sonst ein Schwein. Also nix wie weg, in der Regel ist mir schon eine keifende Frau zu viel … aber das hier … Foftain kratzt die Kurve!

Den fertigen Reis essen ich selber, muss grinsen dabei … ob der seltsamen Winkelzüge des Lebens … und wie ich trotz der LowCarb Ernährungsumstellung zu meiner ersehnten Schüssel Reis kam, wegen einer vergesslichen uralten Malaiin und einer wilden Spanierin.

Für was reise ich eigentlich um die Welt?


Luzern, Donnerstag, 13. April 2017

Montag, 10. April 2017

CLEARING UP


1965


Wir lösen zur Zeit unser Elternhaus auf.

In mein Leben fliesst eine bittersüsse Note und das Strandgut von über 100 Jahren Familiengeschichte, das beim Räumen der Schränke aufgedeckt wird.

Ramsch und Relikte, Rettenswertes und Redundantes wie aus einem Füllhorn überschwemmen mich. Von der Schuldverschreibung meines Grossvaters, den ich nie kannte, bis zum xt-gleichen Foto von irgendwelchen Kegeltouren meines Vaters aus den 70ern.

Entscheidungen müssen getroffen werden, was von alle dem Gesammelten, Vergammelten und ehemals für Wert befundenen nun behalten wird, was Teil der Geschichte bleibt und was davon auf die Müllkippe oder in den Reisswolf gehört.



Das Elternhaus werde ich nicht wieder sehen, denke ich.
Trinke noch ein Bier auf dem Friedhof, am Grab des Vaters, kippe die Hälfte auf die Erde über der Urne. 
Prost, alter Mann, das ist wohl unser letztes gemeinsames Bier“.

Obwohl ich vor über 40 Jahren fort ging von dort, fällt mir der endgültige Abschied überraschend schwer.
Ein paar Photos nehme ich mit, die meine Mutter nicht möchte, rette ein paar Bücher vor dem Container, eine alte kaputte Kamera, an die ich mich aus Kindertagen erinnere, eine Laubsägearbeit meines Vaters.

Fahre nach drei Tagen mit etwas aufgeschürfter Seele wieder heim und arrangiere das Mitgenommene in meiner eigenen Wohnung, die dereinst ebenso geräumt werden wird, wie das Elternhaus.

Die Dinge werden magisch durch die Erinnerungen, mit denen sie verbunden sind. 
Die Erinnerungen nähren sich magisch aus den Dingen, mit denen sie verbunden sind.
So haben Dinge und Erinnerungen eine Macht in uns.

Während ich so sitze und denke und arrangiere, beginne ich in meinen eigenen Erinnerungen zu wühlen, krame Dies und Das hervor. Dinge die mit meiner Vergangenheit verbunden sind, nachdem ich das Elternhaus verliess. Dinge von denen kaum jemand weiss und die vielleicht nie jemand erfahren wird.

So fällt mir eine alte Zeitung in die Hände, eine „Frankfurter Rundschau“ aus 2008.
Nie habe ich jemandem erzählt, dass ich dort einen Artikel veröffentlichte. Einen Artikel, der nicht treffender die Verhältnisse in ebendiesem Elternhaus beschreiben könnte, einige Jahre, bevor ich von dort fort ging 
… vor über 40 Jahren:


Samstag 5. April 2008


Revolution

Ich erinnere mich an Samstagabende, im weissen Dralonhemd, frisch gebadet, mit meinen Eltern vor dem Fernseher. Es lief die Tagesschau mit Bildern, die uns bis heute überliefert sind - schwarzweiss, unscharf, hektisch -, junge Menschen in Parkas mit langen Haaren, mit ausladenden Bewegungen, mit mir - ich war 1968 zehn Jahre alt - unverständlichen Stellungnahmen, gespickt mit den typischen Allgemeinplätzen der damaligen Zeit.

1968

So natürlich, wie die Welt schwarzweiss daher kam, so natürlich erschienen mir die Bilder - natürlich und fremd zugleich - wie auch die verächtlichen Kommentare meines Vaters und die der interviewten Passanten und Politiker.


Was mir tief in Erinnerung blieb, ist diese Verachtung - fast schon Hass - auf die Studenten, die Veränderungsversuche and er Gesellschaft, die meine Elterngeneration „mit eigenen Händen aus dem Nichts aufgebaut hatte“.

Ich war zehn und vielleicht unpolitisch, aber ich war nicht blind und nicht taub. Mein Herz gehörte den schwarzweissen Revoluzzern, das war ausgemachte Sache für mich. Auch ich wollte Veränderung, meine Revolution kam genauso unausweichlich wie die der „Schwarzweissen“.

Sie kündigte sich mit Pickeln und langen Kommunikationspausen im Wechsel  mit Gebrüll zwischen meinen Eltern und mir an. Ich glaubte den gleichen Hass, die gleiche Verachtung meiner Eltern gegen mich zu spüren, die ich ihn gegen die Studenten wahrgenommen hatte; sogar die Sprüche meiner Eltern waren ähnlich wie die, während die Tagesschau lief.

Drei Jahre später wurde ich Redakteur der Schulzeitung „Kläranlage“. 
Wir waren links, kommunistisch, belächelt, ernsthaft, aufgebracht, gewissenhaft und schön rot in unseren grünen Parkas. 
Wie die schwarzweissen Revoluzzer.




Luzern, Montag 10. April 2017

Dienstag, 4. April 2017

Philosophizing

















Das Reisen ist ein Konglomerat aus Weltfindung und Selbstfindung.
Traveling is a conglomerate of world-finding and self-finding.





Luzern, Dienstag, 4. April 2017

Samstag, 4. März 2017

TITLING



Apart from having a current crisis people experience their lives in mainly two kind of ways.


  1. The one have the imagination, their days are an amassing of sad and bad thoughts and impressions interweaved from some happy situations.
  2. The others feel hovering above the times in the mood of „everything `s fine“ and sometimes there are encountered with unhappy situations.
So everyone is spinnig in his own mode around himself.

This is not depending from the number of good or bad days, its independent from the depth or height of the sensations and the reasons for the ups `n`downs haven no influence to the way of live.

I tell you, most of the mankind are walking the first way.
„No wonder in this days“ … you think? 
Yeah … so you are drifting with the mainstream.


Not even, we usually do not notice the kind of our own way, but if we do, we are captured in the opinion, we have no choice to be a sanguine or an melancholic.

So … many years ago, I met a man who don`t go into this discussion of been one or the other character. 
He looked at me, while I`m philosophize to myself about this. 
When i`m finally ready he smiles and said: „Essentially you have always the choice how you are, its only your responsibility.“

This words accompanied me since over 20 years.
„Take your mood in your own hands“ … that is my translation of this thought.

So when the days are a carousel that moves around so fast, without going somewhere, when the days have no red thread but a black one, I try to have a look over the fence of my desolate front yard to the happiness in the street. 

Sometimes I need a tool to crack the tightly closed garden door or a good startup to jump over it.
Often I take the tool of music to give me the power for the startup 🔑*1

I don`t say, I have to be happy … 
I even don`t think its bad to be unhappy ...
I only think: I have the choice … 
every day, every hour, every second.

I`m able to choice a day in sadness and silence as I`m able to turn into a peaceful happiness.

Last summer, reflecting this I heard a Norah Jones CD while driving in my car. 
Thinking of traveling and my life and my work .. I was not really listing.
Suddenly I notice she is singing about the same what I`m just chewing in my brain.

Our planet is spinnig around itself and the form of our being do the same ...
... we are "under the spell" of our planets movement ...
... as a curse as well as the pure magic.

So I saw too ...
... I loved and hate the round&round journeys in the carousel on carnival, when I was a little boy.
... I have the same ambivalence for my movement round the world ...
... UP to Alaska, DOWN to Hawaii and AROUND the world ...
... as a curse as well as the pure magic.

So the title of my travel blog was born: 
UP `n` DOWN `n`AROUND


Norah Jones - Carnival Town 

Round 'n' round
Carousel
Has got you under it's spell
Moving so fast, but
Going nowhere
Up 'n' down
Ferris wheel
Tell me how does it feel
To be so high
Looking down here
Is it lonely?
Lonely
Lonely
Did the clown
Make you smile
He was only your fool for a while
Now he's gone back home
And left you wandering there
Is it lonely?
Lonely
Lonely



/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/:/

🔑 *1 ... and there is a secret, I want to give away to you: Beauty in every form is a mighty tool.




Luzern, Samstag, 4. März 2017

Freitag, 3. März 2017

LEARNING


LieblingsListenBuch
Liste von Mark Twain

Ich liebe Listen.

Eine von meinen Listen zählt auf, welche Beruf, Jobs und Tätigkeiten ich schon gemacht hab.

Es sind weit über 40 und die meisten könnte ich, nach kurzem Routinerückerwerb wohl heute noch tun.

"Viel gelernt aber nix richtig" war so einer von den dummen Sprüchen meiner Elterngeneration. Sie waren ebenso dumm wie falsch und ebenso reaktioär wie arbeitsintensiv, um diese Knoten in meinem Kopf zu lösen.

Inzwischen weiss ich, wie sich das anfühlt, wenn ich etwas "richtig kann".
Diese Sicherheit als Vollprofi, nun schon in der 2. Karriere, ist jedoch für mich kein Grund die restlichen ca. 46 Fähigkeiten von oben herab zu betrachten.



Kaum etwas ist so sehr 'Ich' wie mein unstrukturiertes, nicht ständig auf Effizienz hin gefordertes, Wissen, Können und Assoziieren.
Frei von Zwängen verknüpfen sich wie von allein die verschiedenen Stränge des Erlernten und Erfahrenen zu geschmeidigen Ahnungen, Bildern und Erkenntnissen.

Fragen, die allgemein Kopfzerbrechen bereiten, kommen, einen entspannten Allgemeinzustand und mein vitales Interesse vorausgesetzt, ohne lange Umschweife zu Ergebnissen, welche jedoch nicht immer "linientreu" oder politisch korrekt sind.

Wenn ich es dann noch schaffe, mein Bauchgefühl, in die auf diesen Ergebnisse basierten Entscheidungen, mit einzubeziehen, dann kann es zu zwar skurilen aber zunehmend häufigeren und tragfähigen Grundlagen für Handlungsanweisngen an mich selber kommen.

Dies trifft um so schärfer zu, je weniger ich unter Zeitdruck, Stress und Fremdbestimmung stehe.
Meine Reisevorbereitungen kommen in zunehmend grösseren Wellen an meinen Strand
In einer Woche sende ich den Antrag auf unbezahlten Urlaub ab.
Geschrieben ist er schon seit Monaten und im Kuvert seit heute.

So plane ich und ändere ich und träume ich und zweifele ich und hoffe ich und kämpfe ich ...
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